Ein Schauspiel nach Henrik Ibsen in einer Fassung für die LehnschulzenHofbühne von Boris von Poser

Der Regisseur Boris von Poser, der bereits 2012 die Inszenierung »Freiheit und Glück« für den Theaterfrühling erarbeitete, entwickelt auf der Grundlage des dramatischen Gedichtes von Henrik Ibsen, erschienen 1867 und als Bühnenfassung 1876 erstmalig zur Premiere gebracht, eine eigene Fassung für 5 Schauspieler.
Peer Gynt entstand auf der Vorlage norwegischer Feenmärchen und erzählt die Geschichte vom Bauernsohn Peer, der sich in einer Welt aus Lügengeschichten und Träumereien verliert, um den Alltag zu entfliehen. Es ist ein egomanisches Drama, denn alles dreht sich um Peer: den Weiberheld, Säufer, Geschichtenerzähler. Den armen Schlucker, der es allen beweisen will.
Es beginnt eine abenteuerliche Reise bis hin nach Marokko, eine Geschichte von Erfolg und Misserfolg, Aufstieg und Fall. Peer Gynt verliert alles und findet am Ende, durch die Liebe einer Frau, zu sich selbst.
Eine alte Geschichte, die die skandinavischen Dichter in allen Variationen erzählt haben, frustriert von der pietistischen Finsternis des Nordens, von der Strenge einer Gesellschaft, die sich mühsam herausschälte aus der feudalen Bauernwirtschaft in ein Zeitalter des schnellen Geldes, des blendenden Erfolges, des schönen Scheins.